Ashwell -> Edinburgh

Die Straßen in Großbritannien sind holprig, die Beschilderung hat Potenzial. Die ersten beiden Stellplätze in Ashwell und in Acklington/Morpeth, fanden wir eher so durch Zufall.

In Ashwell schlugen wir uns durch die Büsche. Dafür wurden meine Männer in der Apotheke fündig (ein Familienmitglied hat eine Bindehautentzündung), und brachten höchst köstlichen Karottenkuchen aus einer kleinen, traditionellen Bäckerei mit zurück. Die Bäckerei gibt es seit 1741 – das Haus augenscheinlich auch. Der Kuchen war entweder trotzdem oder gerade deswegen köstlich.

Karottenkuchen

Der Platz in Ashwell war klein, aber sehr gepflegt und sehr ruhig. Nicht alle Stellplätze hatten WLAN (ratet, wo wir standen), für Kinder gab es leider auch nichts, aber die Sanitäranlagen waren sauber und die Betreiber bzw. Das Personal waren ausgesprochen höflich und hilfsbereit. Wer also mal ne Woche seine Ruhe will: hier seid ihr richtig! (https://www.caravanclub.co.uk/club-sites/england/south-east-england/hertfordshire/ashridge-farm-club-campsite/)

Ashwell

Für eine Nacht war der Platz jedenfalls super und der Nachwuchs fand jemanden zum spielen – alle glücklich und ausgeschlafen für die nächste Etappe Richtung Schottland.

Die zweite Nacht verbrachten wir ebenfalls auf einem sehr hübschen Campingplatz, dieses Mal in Sutton-on-sea. Auch an diesem Platz gab es gar nichts zu mäkeln. Alles sehr gepflegt, sehr ruhig, nette Mitcamper, einen großen Spielplatz für Kinder. Auch hier hatte der Nachwuchs sofort Freunde gefunden und alle 3 wollten gar nicht mehr aufhören zu spielen, es ging also spät, sehr spät zu Bett.

(https://www.ukcampsite.co.uk/sites/details.asp?revid=1844)

Am Mittwoch erreichten wir Morpeth. Das war eine ziemlich lange Etappe und das Familienoberhaupt entschied spontan, die Fähre zurück nach Deutschland umzubuchen: es geht also nicht Dover > Calais zurück sondern Newcastle > Amsterdam. Glücklicherweise ging es mit der Umbuchung und so haben wir keinen so langen Rückweg zu fahren und können mehr Zeit in Schottland verbringen.

In Acklington/Morpeth war der Campingplatz für die Nacht gut zu finden, leider war er verhältnismäßig laut, weil er unmittelbar an einer Bahnstrecke lag. Auch das angeschlossene Pub bot keine warme Küche, dafür ein kühles Bier, leckeren Cider und süße Limonade für das Kind. Auch hier wieder ausgesprochen hilfsbereite Mitcamper, die uns mit Batterien aushalfen für das neu erstandene Laser-Tag-Spiel (von Aldi GB; Aldi Süd übrigens – versteh‘ es wer will).

Aldi in Durham

Der Campingplatz an sich war wieder sehr gepflegt, die Sanitäranlagen nur mit Zugangscode zu öffnen, das Personal war nett, für ganz kleine Kinder gab es einen kleinen Spielplatz (es waren aber gar keine Kinder da). Für die Übernachtung ging es, auch wenn die Bahn echt laut war.

(https://railway-inn.co.uk)

Railway Inn – Acklington

Trotz der Bahn haben wir gut und lange geschlafen, es ging erst spät wieder auf die (Buckel-)Piste Richtung Schottland.

Übrigens: ganz gleich wo wir anhalten, uns verfahren, Zwischenstopp machen, eines ist immer gleich: die Menschen sind sehr hilfsbereit und freundlich. Man bietet uns an umzuparken , damit wir mehr Platz haben, man hilft mit Batterien aus, man berät uns zu allerlei Freizeitaktivitäten, egal wohin man kommt, man fühlt sich willkommen. Dafür gibts extra Bonuspunkte 😉.

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